United Nations High Commissioner for Refugees

Asylsuchende bekommen maximal 320€ pro Monat

Asylverfahren, ©Reichl und Partner
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Vorurteil: Asylsuchende leben in Saus und Braus

Soziale Leistungen für Asylsuchende

Wenn Asylsuchende weder Geld noch Vermögen haben und auch nicht arbeiten dürfen, dann bekommen sie für die Zeit des Asylverfahrens die so genannte „Grundversorgung“. Asylsuchende haben keinen Anspruch auf Mindestsicherung, Familienbeihilfe oder Kinderbetreuungsgeld. Mit der Grundversorgung
selbst wird ein bescheidenes Leben gesichert, das allein wenig Anreiz bietet, seine Heimat zu verlassen und eine lange, gefährliche und oft sehr teure Flucht auf sich zu nehmen.

Wer bekommt wie viel?

... wenn Asylsuchende selbstständig wohnen

Eine einzelne Person bekommt monatlich maximal 320 Euro für alle Ausgaben wie Miete, Heizung, Strom, Essen usw. ausbezahlt. Der vergleichbare Betrag aus der Mindestsicherung für einen Österreicher liegt bei maximal 840 Euro. Eine fünf köpfige Familie – also Mutter, Vater und drei minderjährige Kinder – bekommt in der Grundversorgung insgesamt ca. 910 Euro monatlich. Zum Vergleich: Eine fünfköpfige österreichische Familie, die Leistungen aus der Mindestsicherung bezieht, hat zumindest annähernd 2.300 Euro zur Verfügung.

... wenn Asylsuchende in organisierten Unterkünften leben

Asylsuchende sind zumeist in einfachen Mehrbettzimmern untergebracht und teilen sich Bad, Toiletteund Gemeinschaftsräume. Wenn auch für Essen gesorgt ist, dann bekommen Asylsuchende einen Betrag von 40 Euro pro Monat bar ausbezahlt. Erst wenn eine Person als Flüchtling anerkannt ist, hat sie Anspruch auf Sozialleistungen wie die Mindestsicherung. Aktuell werden hier Einschränkungen für Flüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte diskutiert.

URL: www.unhcr.at/unhcr/in-oesterreich/fluechtlingsland-oesterreich/soziale-leistungen.html
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