United Nations High Commissioner for Refugees

Familienzusammenführung

© Iuna Vieira

Hoffen auf ein Wiedersehen

Flucht vor Krieg und Verfolgung bedeutet für viele Menschen nicht nur das Verlassen ihres Heimatlandes, sondern auch die schmerzhafte Trennung von ihren nächsten Angehörigen. Endlich in Sicherheit hat die Wiedervereinigung mit ihren Familienmitgliedern für Schutzberechtigte daher oberste Priorität. Die Familienzusammenführung im Asylland ist dabei häufig der einzige Weg, mit der Familie wieder vereint zu werden.

Trotz der festen Verankerung des Rechts auf Familieneinheit in internationalen wie nationalen Regelwerken sehen sich Flüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte in Österreich mit zunehmend strengeren gesetzlichen Vorgaben und damit einhergehenden Einschränkungen des Rechts auf Familienzusammenführung konfrontiert.

Betroffen davon sind zu einem großen Teil Frauen und Kinder, die in der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen in der Heimat oder in Erstzufluchtsstaaten zurückgeblieben sind. Wenn eine Zusammenführung auf reguläre Weise nicht möglich ist, nehmen sie vermehrt gefährliche irreguläre Fluchtwege über Land und See, um zu ihren Angehörigen zu kommen.

Aus Sicht von UNHCR trägt die Zusammenführung von Familienmitgliedern zu einer gelingenden Integration bei. UNHCR setzt sich für ein rasches und effizientes Familienzusammenführungsverfahren ein, sodass Familien so früh wie möglich wieder miteinander vereint leben können.

In der Broschüre „Hoffen auf ein Wiedersehen“ stellt UNHCR Hürden bei der Familienzusammenführung dar und lässt Betroffene zu Wort kommen.

URL: www.unhcr.at/unhcr/in-oesterreich/familienzusammenfuehrung.html
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