United Nations High Commissioner for Refugees

In Österreich

© UNHCR/unhcr.at

Aufgaben von UNHCR in Österreich

Der Schwerpunkt der UNHCR-Aktivitäten in Österreich liegt – wie auch in anderen westeuropäischen Staaten – im Bereich des Rechtsschutzes für Asylsuchende und anerkannte Flüchtlinge.

UNHCR beobachtet und kontrolliert die Umsetzung jener österreichischen Gesetze, die Flüchtlinge und Asylsuchende betreffen, nach den Kriterien des internationalen Flüchtlingsrechts, besonders  im Hinblick auf die Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) von 1951.

Eine weitere wesentliche Aufgabe von UNHCR in Österreich liegt in der Sicherstellung fairer Asylverfahren. Das Asylverfahren selbst wurde in der Genfer Flüchtlingskonvention nicht geregelt. Ein solches Verfahren ist aber in den westlichen Industrienationen zur Anerkennung des Flüchtlingsstatus unerlässlich. UNHCR arbeitet gemeinsam mit den zuständigen Behörden und Flüchtlingshilfsorganisationen (NGOs) an der Verbesserung der Verfahren und des österreichischen Asylsystems. Hierzu gehören unter anderem das Monitoring der Aufnahmebedingungen für Asylsuchende, besonders unbegleiteter Minderjähriger, aber auch die Evaluierung ausgewählter Asylbescheide, sowie das generelle Aufzeigen von Schutzdefiziten.

Auf Anfrage von Behörden, Gerichten, AnwältInnen, RechtsberaterInnen oder Asylsuchenden beziehungsweise Flüchtlingen, befassen wir uns aber im Rahmen unserer Möglichkeiten mit individuellen Fällen, wenn diese grundsätzliche Fragen zur Einhaltung internationaler flüchtlingsrechtlicher Standards aufwerfen.

Wichtig für uns sind auch Aufklärung und Information. So unterstützen wir im Rahmen unserer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beispielsweise LehrerInnen mit Schulmaterialen über Flüchtlingsthemen, organisieren Veranstaltungen oder gestalten Info-Kampagnen.

UNHCR arbeitet gemeinsam mit den zuständigen Behörden und Flüchtlingshilfsorganisationen (NGOs) an der Verbesserung der Verfahren und des österreichischen Asylsystems. Hierzu gehören unter anderem das Monitoring der Aufnahmebedingungen für Asylsuchende, besonders unbegleiteter Minderjähriger, aber auch die Evaluierung ausgewählter Asylbescheide, sowie das generelle Aufzeigen von Schutzdefiziten. 

Im Rahmen dieser Arbeit führte UNHCR Österreich in den vergangenen Jahren in enger Kooperation mit dem Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl bereits zahlreiche vom Europäischen Flüchtlingsfond und dem Bundesministerium für Inneres kofinanzierte Projekte zur Qualitätssicherung durch. Das aktuelle, vom AMIF und dem Bundesministerium für Inneres kofinanzierteProjekt "Bridge" wird diese Zusammenarbeit im Bereich des Qualitätsmanagements mit dem Bundesamt fortführen und auch die Kooperation auf das mit Asylsachen befasste Bundesverwaltungsgericht, den Verwaltungsgerichtshof und den Verfassungsgerichtshof ausdehnen. Der Wissensaustausch zwischen allen Akteuren soll zudem im Rahmen eines "Asyltages" gefördert werden. Im Zuge der Zusammenarbeit soll hierbei ein besonderer Fokus auf vulnerable AntragstellerInnen gelegt werden. Der in den vergangenen Jahren gesetzte Schwerpunkt des qualitätsvollen Dolmetschens im Asylverfahren wird außerdem heuer fortgeführt (Informationen zu den Modulen beim Verband der Österreichischen Volkshochschulen und dem Trainingshandbuch).


Flüchtlingsland Österreich

Seit 1945 sind mehr als zwei Millionen Flüchtlinge nach Österreich gekommen, fast 700.000 Menschen sind geblieben.

Beratung für Flüchtlinge

Informationen über Beratungsstellen in Österreich und die Hilfe, die UNHCR bieten kann.

Syrien-Aufnahmeprogramm

Syrien-Aufnahmeprogramm

Pressekontakt - UNHCR Österreich

Ruth Schöffl
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43 (1) 26060-5307
Email: schoeffl[at]unhcr.org

 

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