United Nations High Commissioner for Refugees

Langer Tag der Flucht

Rückblick auf den zweiten "Langen Tag der Flucht"

Am 27. September war es wieder soweit: UNHCR hat gemeinsam mit mehr als 40 KooperationspartnerInnen zum zweiten „Langen Tag der Flucht“ geladen. Bei rund 50 Veranstaltungen für Jung und Alt in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und dem Burgenland standen die Themen Flucht und Asyl im Mittelpunkt. Den Auftakt machten früh morgens Veranstaltungen des Schulprogramms. Bei unterschiedlichen Events konnten SchülerInnen ihr Wissen zu Flucht und Asyl erweitern, mit Flüchtlingen und Asylsuchenden ins Gespräch kommen oder für einen Vormittag selbst in die Rolle eines Flüchtlings schlüpfen. Schulklassen aus Wien und Linz haben zum Mikrofon gegriffen und den Themen Flucht und Asyl eigene Radiobeiträge gewidmet.

Informationen aus erster Hand 

Der Andrang bei "living books" war auch heuer wieder groß. Mehr als 300 BesucherInnen nutzten die Gelegenheit, Gespräche mit Flüchtlingen, Asylsuchenden, Flüchtlingshelferin Ute Bock und ExpertInnen zu führen und dabei Antworten aus erster Hand auf brennende Fragen zu bekommen.

Unterkünfte für Asylsuchende öffneten an diesem Tag die Tür für BesucherInnen, die sich bei Gesprächen mit MitarbeiterInnen und  BewohnerInnen informiert haben. Bei Workshops, geleitet von Asylsuchenden, wurde gebastelt, designt und gemeinsam Musik gemacht.

Langer Tag der Flucht - Fußballcup

10 Manschaften haben am Platz des SC Wiener Viktoria heuer um den Sieg - und gegen Vorurteile gespielt. Titelverteidiger war die youngCaritas Käfig League, die ihren Titel in einem spannenden Elfmeterschießen an das Team Omega abgeben musste. Der dritte Platz ging an das Team des FC Schwarz-Weiß Augustin, das ihren Platz aus dem Vorjahr damit erfolgreich verteidigen konnte.

Lesungen, Kunst und Kabarett

Gleich vier Fotoausstellungen stellten am „Langen Tag der Flucht“ Menschen auf der Flucht in den Mittelpunkt, nicht nur vor der Kamera sondern auch hinter der Linse. Einen satirischen Zugang zum Thema Flucht wählten die Nachwuchskabarettisten von 2gewinnt, die die BesucherInnen nicht nur zum Lachen brachten, sondern auch zum Nachdenken anregten.

Die Autoren Radek Knapp und Doran Rabinovici lasen Ausschnitte aus ihren Werken. Schauspieler und Kabarettist Manuel Rubey lieh Enaiat, dem Protagonisten des Romans „Im Meer schwimmen Krokodile“ seine Stimme.

Vom langen Tag zur langen Nacht der Flucht

Musikalisch ging der „Lange Tag der Flucht“ schließlich zu Ende. Bis in den frühen Morgen wurde im B72 zu den Beats von DJn Count Tessa getanzt, geredet und gefeiert.

Wir danken allen BesucherInnen und KooperationspartnerInnen für diesen gelungenen Tag und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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