United Nations High Commissioner for Refugees

RückkehrerInnen

© UNHCR/unhcr.at

Zurück in die Heimat


Global gesehen hat nur eine Minderheit der Flüchtlinge die Möglichkeit, in ihre Gastländer integriert zu werden oder ein Resettlement in Anspruch zu nehmen. Viele Flüchtlinge wünschen sich außerdem nichts sehnlicher, als wieder in ihre Heimat zurückzukehren, sobald dies die Umstände erlauben.

Wichtigste Voraussetzung für eine Rückkehr ins Heimatland ist, dass die Betroffenen gut informiert und freiwillig diese wichtige Entscheidung treffen. UNHCR fördert und unterstützt die freiwillige Rückkehr: Besonders wichtig ist die Bereitstellung aktueller Informationen über die Situation im Heimatland und in den jeweiligen Regionen, sowie die rechtliche Beratung von Rückkehrern. UNHCR organisiert - vor allem für Flüchtlinge, die in benachbarte Regionen geflohen sind - auch so genannte „go-and-see“ Besuche, wodurch Flüchtlinge die Möglichkeit bekommen, sich vor Ort ein Bild von den Zuständen in ihrer Heimat zu machen.

Im Laufe der Jahre hat UNHCR viele Rückkehrprojekte, mit deren Hilfe viele Millionen Flüchtlinge in ihre Heimat zurückkehren konnten, organisiert und finanziert.  Die UNHCR-Büros in den einzelnen Ländern unterstützen zudem neben der freiwilligen Rückkehr von Einzelpersonen auch kleinere Rückkehrprogramme für Flüchtlinge. In manchen Ländern unterstützen und überwachen die UNHCR-Büros auch die Reintegration der HeimkehrerInnen, um sicherzustellen, dass das Leben in der alten Heimat wirklich auf Dauer möglich ist. In den letzten zehn Jahren konnten über 17,1 Millionen Menschen in ihre Heimatländer zurückkehren, viele von ihnen mit Unterstützung von UNHCR. 2015 waren es knapp 116.000, denen UNHCR bei einer Re-Integration in ihre Heimatländer helfen konnte.

 
 
 
 
 
 
 
 
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