United Nations High Commissioner for Refugees

Integration

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Millionen von Flüchtlingen leben viele Jahre fern ihrer Heimat. Verfolgung und kriegerische Auseinandersetzung nehmen ihnen die Chance, jemals wieder nach Hause zurückkehren zu können. Für Menschen, die auf lange Sicht nicht zurückkehren können, ist die Integration in ihrem Aufnahmeland die naheliegendste Lösung. Lokale Integration ist jedoch ein komplexer Prozess, der rechtliche, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Dimensionen umfasst. Sowohl die Flüchtlinge als auch die Aufnahmegesellschaft müssen Schritte aufeinander zu gehen, um ein gelungenes Miteinander zu schaffen. Der Grundstein für eine gelungene Integration kann aber schon beim Empfang der Flüchtlinge gelegt werden. Es macht einen großen Unterschied, ob Flüchtlinge für lange Zeit isoliert in Sammelunterkünften untergebracht werden oder gleich von Beginn an die Aufnahmegesellschaft kennen lernen können.

Unterstützung beim Spracherwerb, sowie bei der Anerkennung ihrer Qualifikationen und Bildungsabschlüsse sowie bei der gesellschaftlichen Eingliederung kommt nicht nur den Flüchtlingen zu Gute, sondern auch der Aufnahmegesellschaft - sowohl wirtschaftlich als auch sozial und kulturell. Oft ist der Erwerb der Staatsangehörigkeit des Landes der Höhepunkt dieses Prozesses. UNHCR schätzt, dass während des vergangenen Jahrzehnts über 700.000 Flüchtlinge auf der ganzen Welt Staatsbürger ihres Asyllands wurden.


Freiwillige Rückkehr

UNHCR unterstützt Flüchtlinge, die in ihre Heimat zurückkehren wollen.

Resettlement

UNHCR verfolgt Neuansiedlung in einem Drittland (Resettlement) als Lösung, wenn das Erstzufluchtsland Flüchtlingen keinen Schutz bieten kann.

Weitere Informationen

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